{"id":1232,"date":"2024-06-20T15:12:08","date_gmt":"2024-06-20T13:12:08","guid":{"rendered":"http:\/\/landschaftsschutz.org\/?p=1232"},"modified":"2024-06-27T19:59:31","modified_gmt":"2024-06-27T17:59:31","slug":"rueckblick-auf-tag-der-artenvielfalt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/landschaftsschutz.org\/?p=1232","title":{"rendered":"R\u00fcckblick auf den &#8222;Tag der Artenvielfalt&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Am Samstag, 15. Juni 2024 hatte die Arge Nord-Ost e.V.  zusammen mit der Stadt Stuttgart zur Wanderung eingeladen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-01-Begruessung-kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1234\" width=\"750\" height=\"500\" srcset=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-01-Begruessung-kl.jpg 1500w, http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-01-Begruessung-kl-300x200.jpg 300w, http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-01-Begruessung-kl-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><figcaption><br><br><em>Alle Fotos sind von Klaus Weinmann<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><strong>Frau Kirsten Kockelke vom Amt f\u00fcr Umweltschutz der Stadt Stuttgart und Joseph Michl, Vorsitzender der ARGE Nord-Ost e.V.<\/strong> <strong> begr\u00fc\u00dfen die Teilnehmer<\/strong> <strong>zur gemeinsamen Exkursion<\/strong><br>Als weitere Artenkenner beteiligen sich an der F\u00fchrung Cornelia Bischoff, Landschafts\u00f6kologin, und Klaus Lachenmaier, Revierj\u00e4ger.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Naturschutzgebiet Unteres Feuerbachtal mit Eschbachwald<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Naturschutzgebiet \u201e<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/pudi.lubw.de\/detailseite\/-\/publication\/71720-Naturschutzgebiet_Unteres_Feuerbachtal_mit_Hangw%C3%A4ldern_und_Umgebung.pdf\" target=\"_blank\">Unteres Feuerbachtal mit Hangw\u00e4ldern und Umgebung\u201c<\/a>, das 1996 unter Schutz gestellt wurde, umfasst die Talsohle des Feuerbachtals, die  H\u00e4nge auf beiden Seiten und zieht sich hoch auf die Ebene des Langen Feldes bis zum Weidenbrunnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/NSG-Feuerbachtal-Karte.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1260\"\/><figcaption>Faltblatt Regierungspr\u00e4sidium Stuttgart<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der auf der Nordseite gelegene Eschbachwald bestand fr\u00fcher \u2013 wie der Name schon sagt \u2013 in erster Linie aus Eschen. Leider wurde dieser Bestand wegen des Eschentriebsterbens stark reduziert.<br>Das <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.lwf.bayern.de\/waldschutz\/monitoring\/063829\/\" target=\"_blank\">Eschentriebsterben<\/a> wird von einem Pilz verursacht, dem \u00bbFalschen Wei\u00dfen Stengelbecherchen\u00ab. Der Pilz wanderte ca. 2005 hier ein und hat sich dann massiv ausgebreitet. Er ist ein \u201eKlimawandelgewinner\u201c, kalte Winter und gute Wasserversorgung der B\u00e4ume w\u00fcrden den Pilz in Grenzen halten. Leider gibt es nur wenig pilztolerante Eschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Eschbachwald ist auf Grund seiner Fr\u00fchbl\u00fcher sehr wertvoll. Insbesondere der besonders gesch\u00fctzte Blaustern bildet hier gro\u00dfe Bl\u00fcten-Teppiche. Deshalb lohnt sich ein Besuch des Eschbachwaldes im zeitigen Fr\u00fchling. Wenn die B\u00e4ume noch kein Laub tragen, k\u00f6nnen die Fr\u00fchbl\u00fcher das Licht nutzen. Im Sommer ist das Laubdach zu dicht, weswegen aus Lichtmangel auf dem Boden nur wenige Pflanzen wachsen k\u00f6nnen. <br>Auch im Naturschutzgebiet wird nicht alles der Natur \u00fcberlassen, sondern auch hier darf &#8222;ordnungsgem\u00e4\u00dfe&#8220; Forstwirtschaft betrieben werden. Der hier vorherrschende alte Baumbestand bietet zahlreichen H\u00f6hlenbr\u00fctern einen Lebensraum wie Buntspecht, Grauspecht, Gr\u00fcnspecht, Kleinspecht, Mittelspecht, Hohltaube. Auch der Rotmilan hat hier seinen Horst.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Talgrund Unteres Feuerbacher Tal<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt hier im Feuerbachtal einen verdolten Kanal f\u00fcr das Abwasser, eine Betonrinne f\u00fcr das Regenwasser,  in dem bei Starkregen auch belastetes Wasser flie\u00dft, und den renaturierten Feuerbach, der ausschlie\u00dflich von unbelastetem Oberfl\u00e4chenwasser gespeist wird. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"450\" src=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Betonrinne-Feuerbach.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1261\" srcset=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Betonrinne-Feuerbach.jpg 300w, http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Betonrinne-Feuerbach-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Amphibienteich am Ende des Feuerbach Tals<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"500\" src=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-02-Amphibienteich-kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1243\" srcset=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-02-Amphibienteich-kl.jpg 750w, http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-02-Amphibienteich-kl-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Feuerbach wurde 1990 renaturiert als Ausgleichsma\u00dfnahme f\u00fcr den Bau der B14 bei Fellbach. Der Bach wurde neu angelegt und &nbsp;auf rd. 800 m naturnah gestaltet mit vielen Schlingen, Kurven und B\u00f6gen. Daf\u00fcr musste Ackerfl\u00e4che aufgegeben werden. Diese Renaturierung ist eine Erfolgsgeschichte, da sich sehr schnell am neu angelegten Teich verschiedenartige Amphibien angesiedelt haben. Das machte es dann auch notwendig, dass die Stra\u00dfe zur Zeit der Amphibienwanderung gesperrt wird. Der renaturierte Feuerbach ist auch ein Libellenparadies. Das Tal ist nach wie vor sehr n\u00e4hrstoffreich, weswegen es gem\u00e4ht werden muss und das Gras abtransportiert werden muss.&nbsp; Leider kommt bei der Mahd h\u00e4ufig der insektenfeindliche Kreiselm\u00e4her zum Einsatz.  Ziel ist es, hier eine offene Talaue zu erhalten, um die Artenvielfalt zu f\u00f6rdern. Die Fl\u00e4chen sollen nicht verbuschen. Viele Arten, insbesondere Insekten, brauchen Offenland. Auch hier im Naturschutzgebiet darf die Natur nicht machen was sie will.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schlingnatterbiotop<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"500\" src=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-03-Schlingnatterbiotop-.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1244\" srcset=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-03-Schlingnatterbiotop-.jpg 750w, http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-03-Schlingnatterbiotop--300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Am S\u00fcdhang entlang des &#8222;Viehwegles&#8220; wurde ein Schlingnatterbiotop angelegt, weil dort die Haut einer Schlingnatter gefunden worden war. Hier wurde eine Trockenmauer angelegt, um Eidechsen anzulocken, da sich Schlingnattern von Eidechesen ern\u00e4hren. Leider ist das Biotop sehr von der Brombeere \u00fcberwuchert, eine Freilegung w\u00e4re im Winter geboten. <br><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"375\" height=\"250\" src=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Schlingnatter-makamuki0.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1245\" srcset=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Schlingnatter-makamuki0.jpg 375w, http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Schlingnatter-makamuki0-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><figcaption>Symbol-Bild Schlingnatter <br>(https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/makamuki0-1102736\/)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Landschaft und Natur von autobahn\u00e4hnlichem Nordostring bedroht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p> <strong>Joseph Michl von der Arge Nord-Ost e.V. erkl\u00e4rt an Hand eines Planes den geplanten Verlauf des Nordostrings <\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"500\" src=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-05-NOR-kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1246\" srcset=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-05-NOR-kl.jpg 750w, http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-05-NOR-kl-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Diese autobahn\u00e4hnliche Bundesstra\u00dfe soll die B10 bei Kornwestheim mit der B14 bei Waiblingen verbinden und mitten \u00fcber das Lange Feld und das Schmidener Feld f\u00fchren.<br>Das Foto zeigt auch die Inanspruchnahme der Landschaft durch Gew\u00e4chsh\u00e4user und Umspannwerk. Die Arge Nord-Ost versucht, die Landschaft mit ihren \u00fcberaus fruchtbaren B\u00f6den f\u00fcr die Landwirtschaft, die Natur, die Naherholung und als Kaltluftentstehungsgebiet zu erhalten.<br>Damit die Agrarlandschaft einen Beitrag zur Artenvielfalt leisten kann, wurde hier ein Biotopverbundsystem, z.B. mit bl\u00fchenden Ackerrandstreifen entwickelt, welches wertvolle Landschaftselemente miteinander verbinden soll. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rast bei Biohof Sperling<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"500\" src=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Hof-Sperling.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1247\" srcset=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Hof-Sperling.jpg 750w, http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Hof-Sperling-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Beim Biohof Sperling gab es die M\u00f6glichkeit zu einer kurzen Rast. Herr Simon Sperling stellte seinen Hof vor, auf dem  Obst, Gem\u00fcse und Eier erzeugt werden. Herr Sperling vermarktet seine Produkte dienstags und samstags auf dem Wochenmarkt in der Stuttgarter Innenstadt.  Es gibt auch einen Hofladen mit 24-Stunden-Automat. <br>Der Betrieb bildet zwei Lehrlinge aus. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;Zuffka&#8220; war eine willkommene Begleitung <\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"500\" src=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-04-Zuffka-kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1248\" srcset=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-04-Zuffka-kl.jpg 750w, http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-04-Zuffka-kl-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Exkursionsgruppe wurde von der &#8222;Zuffka&#8220; begleitet. Das Angebot, einen Teil der Strecke gefahren zu werden, wurde dankbar angenommen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hohlweg M\u00fchlhausen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"500\" src=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-06-Hohlweg-kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1249\" srcset=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-06-Hohlweg-kl.jpg 750w, http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-06-Hohlweg-kl-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ein H\u00f6hepunkt zum Abschluss war die Wanderung durch den letzten naturbelassenen Hohlweg in Stuttgart. <br>Dies ist ein wichtiger Biotoptrittstein in der ansonsten sehr ausger\u00e4umten Agrarlandschaft. <br>Die Arge Nord-Ost e.V. pflegt zwei Mal im Jahr den Hohlweg, damit er offen bleibt und f\u00fcr w\u00e4rmeliebende Tierarten, wie der Mauerbiene, einen Lebensraum bietet. <br><strong>Am Samstag, 27. Juli 2024, ab 9 Uhr ist wieder Biotoppflegeaktion der Arge Nord-Ost e.V. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"500\" src=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-Hohlweg-ohne.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1263\" srcset=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-Hohlweg-ohne.jpg 750w, http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/TdA-Hohlweg-ohne-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><figcaption>Hohlweg, der am Samstag, 27. Juli 2024 freigeschnitten wird, als Ma\u00dfnahme f\u00fcr die Artenvielfalt<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Entstehung:<\/strong> Hohlwege bilden sich haupts\u00e4chlich an L\u00f6\u00dfboden-Standorten aus. L\u00f6\u00dfb\u00f6den sind nach der Eiszeit durch Staubablagerungen entstanden, es sind sehr tiefgr\u00fcndige, steinfreie B\u00f6den. Auf h\u00e4ufig genutzen Wegen entstand durch den mechanischen Druck der Eisen- oder Holz-Wagenr\u00e4der und durch die st\u00e4ndige Beanspruchung der Wegfl\u00e4chen durch Huftritte der Zug- und Lasttiere eine Rinne, bei der das fein zermahlene Bodenmaterial durch Oberfl\u00e4chenwasser bei Regenereignissen abtransportiert wurde. Die Vertiefung der Wegrinne durch Erosionsprozesse erfolgt durch lange Nutzungsdauer der Wege. Der fortw\u00e4hrende Bodenabtrag ist die Ursache f\u00fcr die Entstehung der Hohlwege, sie wurden nicht  bewusst vom Menschen angelegt, sind aber vom Menschen verursacht. <br>Beim Freischneiden der Hohlwege geht es auch um den Erhalt eines Bestandteils der Kulturlandschaft. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"498\" height=\"342\" src=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Dachs-Wildbienen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1264\" srcset=\"http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Dachs-Wildbienen.jpg 498w, http:\/\/landschaftsschutz.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Dachs-Wildbienen-300x206.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 498px) 100vw, 498px\" \/><figcaption>Symbolbild L\u00f6cher Wildbienen und Dachsh\u00f6hle, LUBW<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p> <strong>Lebensraum Hohlweg: <\/strong>L\u00f6ssw\u00e4nde und Hohlweg-B\u00f6schungen bieten vielen unterschiedlichen Tieren Schutz und Lebensraum. Von den gr\u00f6\u00dferen Tieren leben Dachse, F\u00fcchse und Kaninchen im Hohlweg M\u00fchlhausen. Auch zahlreiche Insekten wie Bienen, Hummeln und Wespen bauen im L\u00f6ss ihre Nester, die sich durch Bohrl\u00f6cher unterschiedlichster Durchmesser verraten.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Samstag, 15. 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